Im Frühjahr 2024 fiel der erste sichtbare Startschuss für unser Herzensprojekt: der Beginn der ersten Renovierungsmaßnahmen im zweiten Obergeschoss der alten Bandfabrik. Diese Arbeiten fanden noch vor Erteilung der Baugenehmigung statt – im Rahmen dessen, was laut Bauantrag bereits erlaubt war. Die Vision: aus einer kühlen, industriellen Etage einen warmen, inspirierenden Ort für kreatives Arbeiten zu schaffen.
Das Team:
Mit dabei waren Sabine (Initiatorin des Projekts), Rocco (selbstständiger Bauschreiner und Co-Projektpartner) sowie zwei zusätzliche helfende Hände, die gemeinsam über mehrere Wochen hinweg an Wochenenden und Feierabenden alles gaben.
Der Umfang:
Der Hauptsaal im 2. OG hat eine Wandfläche von über 900 m² und eine Deckenhöhe von teils über 4 Metern – kein leichtes Unterfangen. Die Vorarbeiten waren enorm:
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Alle alten Halterungen, Haken, Schrauben und hervorstehenden Kabelreste mussten entfernt werden
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Löcher, Risse und Unebenheiten wurden über mehrere Tage hinweg verspachtelt und geglättet
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Anschließend wurde alles mit Schleifmaschinen und Schleifpapier bearbeitet, um eine gleichmäßige Oberfläche zu erzielen
Die Malerarbeiten:
Mit professionellem Equipment ging es dann an die Grundierung und das Streichen.
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Zwei komplette Durchgänge wurden mit einem Sprühsystem aufgetragen
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Zusätzlich wurden alle Ecken, Übergänge, Deckenanschlüsse und schwer zugänglichen Stellen in Feinarbeit mit Rolle und Pinsel nachbearbeitet
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Abschließend erfolgte die Versiegelung der gesamten Fläche, um spätere Abnutzungen und ein Abblättern der Farbe zu verhindern – besonders wichtig bei Altbauputz
Material & Logistik:
Sämtliche Materialien stellte Rocco zur Verfügung:
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Farben in Profiqualität
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Sprühsystem inkl. Kompressor
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Rollgerüst, Schutzanzüge, Atemmasken, Abdeckfolien
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Versiegelungslacke für Wände und Decken
Der Zeitrahmen:
Die intensiven Arbeiten zogen sich über rund 6 Wochen, verteilt auf mehrere Wochenenden und freie Tage. Zeitweise wurden bis zu 10 Stunden am Tag gearbeitet, immer mit dem Ziel vor Augen: diesen historischen Raum mit neuem Leben zu füllen.
Fazit:
Diese Etappe war nicht nur ein echter Kraftakt, sondern ein emotionaler Meilenstein. Jeder Farbklecks, jede geschliffene Wand steht sinnbildlich für unser Engagement und unsere Leidenschaft. Noch ist der Saal leer – aber seine neuen weißen Wände erzählen schon jetzt von einem Neuanfang.